Kurz erklärt
Ein Foto mit 4032 × 3024 Pixeln hat rund 12,2 Millionen Bildpunkte, also etwa 12 Megapixel. Mehr Pixel allein garantieren aber noch kein gutes Bild; die tatsächliche Qualität hängt von vielen Faktoren ab (Wikipedia: Bildauflösung).
Für den Druck zählt, wie viele Pixel auf einen Zoll (2,54 cm) kommen, angegeben in ppi. Als Richtwert gelten 300 ppi für Abzüge bis A4 und 200 ppi für größere Formate (PhotoReview). Die Rechnung: Pixel ÷ ppi = Zoll. Die Megapixel-Zahl ergibt sich übrigens aus Breite mal Höhe, geteilt durch eine Million.
Foto: Vitaly Gariev / Unsplash
Beispiel
Das 12-Megapixel-Foto von oben reicht bei 300 ppi für etwa 34 × 26 cm. Eine verkleinerte Version mit 1280 × 960 Pixeln schafft bei gleicher Schärfe nur rund 11 × 8 cm. Für ein Bild im Fotobuch reicht das vielleicht noch, für ein gerahmtes Poster nicht.
Worauf ihr achten solltet
- Jede Verkleinerung, etwa beim Versenden im Chat, senkt die Auflösung dauerhaft.
- Nachträgliches Hochrechnen am Computer erzeugt keine echten neuen Details, die Datei wird nur größer.
- Für ein Fotobuch oder große Abzüge immer die Originalqualität verwenden. Tipps zum Teilen findet ihr unter Hochzeitsfotos teilen.
