Kurz erklärt
Der Begriff taucht vor allem in Apps zum Teilen und Sichern von Fotos auf, meist als Gegenstück zu Optionen wie „Standardqualität“ oder „Speicherplatz sparen“. In Google Fotos etwa werden Bilder in Originalqualität in derselben Auflösung gespeichert, in der sie aufgenommen wurden, ohne Änderung der Qualität (Google Fotos Hilfe). Wichtig: Originalqualität macht ein Foto nicht besser, als die Kamera es aufgenommen hat. Sie sorgt nur dafür, dass danach nichts verloren geht.
Foto: Adi Goldstein / Unsplash
Beispiel
Nach der Hochzeit möchte das Brautpaar ein großes Gruppenfoto rahmen lassen. In Originalqualität bleiben Gesichter auch in der hintersten Reihe erkennbar, während eine verkleinerte Chat-Version beim Vergrößern schnell an Schärfe verliert. Auch spätere Ausschnitte, etwa nur das Brautpaar aus dem Gruppenbild, funktionieren nur mit genug Bildinformationen.
Worauf ihr achten solltet
- Manche Apps fragen beim Teilen oder Sichern nach der Qualität. Wählt dort bewusst die Original- oder HD-Variante.
- Originaldateien sind größer und brauchen mehr Speicherplatz, am Handy wie in der Cloud.
- Wenn ihr Abzüge oder ein Fotobuch plant, sichert die Originale, bevor eine Löschfrist abläuft.
Mit Filmriss
Bei Filmriss kommen die Bilder laut Funktionen so, wie die Kamera sie aufgenommen hat, nicht verkleinert und nicht neu komprimiert.
