Kurz erklärt
Statt eines einzigen kurzen Bildes nimmt das Handy eine Serie auf, richtet die Einzelbilder aneinander aus und verrechnet sie. Google beschreibt das für seinen 2018 eingeführten „Night Sight“: Je nach Bewegung im Bild belichtet die Kamera jedes Einzelbild zwischen 1/15 und einer Sekunde und fügt die Bilder dann zusammen, um Bildrauschen zu verringern (Google Research). Beim iPhone (ab iPhone 11) schaltet sich der Nachtmodus bei wenig Licht automatisch ein, und eine Zahl neben dem Symbol zeigt, wie lange die Aufnahme dauert (Apple Support).
Foto: Maciej Ojrzanowski / Unsplash
Beispiel
Silvester, kurz vor Mitternacht auf dem Balkon: Mit Nachtmodus wird das Gruppenfoto vor der Lichterkette hell und farbig. Wer sich während der Aufnahme bewegt, erscheint allerdings leicht verwischt. Bleiben alle für die paar Sekunden ruhig stehen, wird das Bild deutlich schärfer.
Worauf ihr achten solltet
- Haltet das Handy still oder legt es auf; Apple empfiehlt eine feste Unterlage oder ein Stativ.
- Die Aufnahme dauert länger als sonst. Senkt das Handy erst, wenn es fertig ist.
- Bewegte Motive wie die Tanzfläche gelingen oft besser mit etwas zusätzlichem Licht. Mehr Tipps: Partyfotos mit dem Handy.
