Glossar · Kader 28 von 41

Magic Mirror (Fotospiegel)

Ein Magic Mirror ist eine Fotobox in Form eines großen, mannshohen Spiegels: Im Spiegel stecken Kamera und Touch-Display, Animationen leiten die Gäste durchs Foto, und oft können sie direkt auf dem Spiegel unterschreiben oder Sticker setzen.

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Noch nicht entwickelt10:00 Reveal
So fühlt sich der Morgen danach bei Filmriss an: Bis zum Reveal sieht niemand ein Bild, dann alle gleichzeitig.

Kurz erklärt

Ein Magic Mirror (auf Deutsch oft Fotospiegel oder Spiegel-Fotobox) ist eine besondere Form der Fotobox. Statt vor einer Kamera mit Bildschirm stehen die Gäste vor einem großen Spiegel, meist in voller Körpergröße. Darin sehen sie sich selbst, während kurze Animationen und Ansagen sie durch das Foto führen: „Stellt euch zusammen“, Countdown, Blitz. Danach können sie auf dem Touch-Display im Spiegel unterschreiben oder Sticker auf das Bild setzen. Viele Geräte drucken das Foto sofort aus oder schicken es per QR-Code aufs Handy.

So beschreibt es zum Beispiel der Software-Hersteller dslrBooth auf seiner Seite zur Mirror Booth: ein lebensgroßer Spiegel, ein großes Touch-Display, eingebaute Animationen und Audio-Hinweise, Unterschrift und Emojis auf dem Ausdruck (Stand: Oktober 2026). Die genaue Ausstattung hängt vom Verleih ab.

Eine Gruppe von Freunden steht abends vor einem großen Spiegel Foto: Frankie Cordoba / Unsplash

Beispiel

Auf einer Hochzeit steht der Magic Mirror im Foyer neben dem Eingang zum Saal. Weil er wie ein edler Spiegel aussieht, passt er zur Deko und fällt erst auf, als er die ersten Gäste anspricht. Die Trauzeugen stellen sich zu viert davor, der Spiegel zählt herunter, dann unterschreiben alle auf dem Display und schreiben „Auf euch!“ dazu. Der Ausdruck landet im Gästebuch. Später am Abend posiert dort fast jede Tischgruppe einmal. Am Ende hat das Paar viele schön ausgeleuchtete Gruppenfotos mit Grüßen – aber keine Bilder von der Tanzfläche oder den Reden.

Magic Mirror oder klassische Fotobox?

Magic Mirror Klassische Fotobox
Bildausschnitt oft ganzer Körper, größere Gruppen meist Oberkörper
Bedienung Touch auf dem Spiegel, Animationen Knopf oder kleiner Bildschirm
Extras Unterschrift, Sticker auf dem Bild Requisiten, Hintergrund
Platzbedarf eher mehr (hoher Spiegel plus Abstand) eher weniger

Worauf ihr achten solltet

  1. Platz und Abstand: Damit Ganzkörperbilder funktionieren, brauchen die Gäste Raum vor dem Spiegel. Klärt mit der Location, wo er stehen darf und ob dort eine Steckdose ist.
  2. Was im Preis steckt: Fragt beim Verleih nach Lieferung, Aufbau, Betreuung, Drucken und digitalen Kopien. Die Preise unterscheiden sich stark je nach Anbieter und Mietdauer.
  3. Licht: Der Spiegel bringt meist eigenes Licht mit. Steht er vor einem Fenster, wirken Bilder tagsüber schnell flau.
  4. Digitale Bilder: Lasst euch zusagen, dass ihr nach der Feier alle Fotos in voller Auflösung bekommt, nicht nur die Ausdrucke.
  5. Freiwillig bleibt freiwillig: Niemand muss vor den Spiegel. Und wenn ihr die Bilder später öffentlich teilen wollt, fragt die Abgebildeten vorher – mehr dazu unter Einwilligung. Das ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung.

Wie eine Fotobox im Vergleich zu Gäste-Fotos per Handy abschneidet, zeigt unser Vergleich Fotobox oder Filmriss.

Mit Filmriss

Ein Magic Mirror liefert gestellte Erinnerungsbilder an einem festen Ort. Was sonst den Abend ausmacht, die Candid-Fotos von Tischen und Tanzfläche, entsteht, wenn alle Gäste mitfotografieren: Mit Filmriss scannen sie einen QR-Code und knipsen im Browser, ohne App und kostenlos. Spiegel und Gäste-Kamera ergänzen sich also gut.

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