Glossar · Kader 32 von 41

QR-Code

Ein QR-Code ist ein quadratischer, zweidimensionaler Code aus hellen und dunklen Punkten, den Handykameras lesen können. Meist steckt darin ein Link, der sich nach dem Scannen direkt öffnet.

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Noch nicht entwickelt10:00 Reveal
So fühlt sich der Morgen danach bei Filmriss an: Bis zum Reveal sieht niemand ein Bild, dann alle gleichzeitig.

Kurz erklärt

QR steht für „Quick Response“, also schnelle Antwort. Den Code hat das japanische Unternehmen Denso Wave 1994 vorgestellt, ursprünglich, um Bauteile in der Autoproduktion schneller zu erfassen. Seit 2000 ist er als internationale ISO-Norm standardisiert (Denso Wave: Geschichte des QR-Codes). Anders als ein klassischer Strichcode speichert ein QR-Code Informationen in zwei Richtungen und fasst deshalb deutlich mehr Daten, zum Beispiel eine komplette Webadresse.

Zwei Eigenschaften machen ihn für Feiern so praktisch: Aktuelle iPhones (ab iOS 11) und Android-Handys lesen QR-Codes direkt mit der normalen Kamera-App, ganz ohne Zusatz-App (Wikipedia: QR code). Und der Code hat eine eingebaute Fehlerkorrektur: Selbst wenn ein Teil verschmiert oder verdeckt ist, kann er oft noch gelesen werden. Bei der meistgenutzten Stufe M lassen sich laut Denso Wave rund 15 Prozent der Daten wiederherstellen (Denso Wave: Fehlerkorrektur).

Person scannt mit dem Smartphone einen QR-Code Foto: Marielle Ursua / Unsplash

Beispiel

Hochzeit im Gartenlokal: Auf jedem Tisch steht eine kleine Karte mit QR-Code. Tante Gabi hält ihr Handy darüber, tippt auf den eingeblendeten Link und landet direkt auf der richtigen Seite, ohne Adresse abzutippen und ohne Passwort. Weil alle Gäste denselben Code nutzen, reicht eine einzige Vorlage für alle Tische, den Eingang und die Bar.

Worauf ihr achten solltet

  • Kontrast und Größe: Dunkler Code auf hellem Grund funktioniert am zuverlässigsten. Druckt ihn nicht zu klein und lasst rundherum einen freien, hellen Rand.
  • Vor dem Druck testen: Scannt den Code mit mehreren Handys, auch mit älteren Geräten und bei gedimmtem Licht, so wie es abends auf der Feier sein wird.
  • Guter Platz: Auf Augen- oder Tischhöhe, gut beleuchtet, ohne spiegelnde Folie oder Glas davor.
  • Der Link ist fest eingebaut: Bei einem einfachen QR-Code steckt die Adresse direkt im Muster. Ändert sich der Link, müsst ihr neu drucken.
  • Nur vertrauenswürdige Codes scannen: Ein QR-Code kann auf jede beliebige Seite führen, und an öffentlichen Orten werden Codes manchmal mit fremden Aufklebern überklebt. Schaut euch vor dem Öffnen kurz die angezeigte Adresse an.

Mit Filmriss

Bei Filmriss bekommt ihr den QR-Code, sobald ihr euer Event in der App angelegt habt; mit den QR-Tischkarten wird er druckfertig. Eure Gäste scannen ihn mit der normalen Handykamera und fotografieren direkt im Browser, ohne App und ohne Konto. Wie das im Ablauf aussieht, zeigt So funktioniert's; Ideen für die Hochzeit findet ihr im Beitrag QR-Code auf der Hochzeit.

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