Glossar · Kader 2 von 41

Bildkomprimierung

Bildkomprimierung ist ein Verfahren, das die Dateigröße eines Fotos verkleinert. Verlustbehaftete Verfahren wie JPEG entfernen dabei Bildinformationen; viele Messenger komprimieren Fotos beim Versenden standardmäßig.

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Noch nicht entwickelt10:00 Reveal
So fühlt sich der Morgen danach bei Filmriss an: Bis zum Reveal sieht niemand ein Bild, dann alle gleichzeitig.

Kurz erklärt

Ein Foto vom Handy ist oft mehrere Megabyte groß. Damit es schneller verschickt oder platzsparender gespeichert werden kann, wird es komprimiert. Dabei gibt es zwei Grundarten (Wikipedia: Image compression):

  • Verlustfrei: Die Datei wird kleiner, aber alle Bildinformationen bleiben erhalten. Ein Beispiel ist das PNG-Format.
  • Verlustbehaftet: Ein Teil der Informationen wird dauerhaft entfernt, möglichst so, dass es kaum auffällt. Das bekannteste Beispiel ist JPEG, eingeführt 1992 und heute das verbreitetste Bildformat. Bei starker Komprimierung entstehen sichtbare Kompressionsartefakte: Details verschwimmen, Flächen wirken fleckig.

Häufig wird ein Bild zusätzlich verkleinert, also seine Auflösung reduziert. Google Fotos etwa verkleinert im Modus „Speicherplatz sparen“ Fotos mit mehr als 16 Megapixeln auf 16 Megapixel (Google Fotos Hilfe).

Freunde schauen sich gemeinsam Fotos auf einem Smartphone an Foto: Vitaly Gariev / Unsplash

Beispiel

Nach einem 30. Geburtstag schicken alle ihre Fotos in die WhatsApp-Gruppe. Auf dem Handy sehen sie völlig in Ordnung aus. Als die Gastgeberin später ein Fotobuch bestellt, wirken die Gruppenfotos plötzlich weich und unscharf. Der Grund: WhatsApp verschickt Fotos standardmäßig in „Standardqualität“, also verkleinert und komprimiert. Seit 2023 gibt es eine HD-Option, doch auch HD-Fotos werden noch komprimiert (PetaPixel). Seit 2024 lässt sich HD in den Einstellungen unter „Speicher und Daten“ als Standard festlegen (9to5Mac).

Worauf ihr achten solltet

  • Für Abzüge und Fotobücher Originale sammeln: Was einmal verlustbehaftet komprimiert wurde, lässt sich nicht zurückholen. Bittet eure Gäste um die Originaldateien, nicht um weitergeleitete Chatbilder.
  • Nicht mehrfach weiterleiten: Jedes erneute verlustbehaftete Speichern kann weitere Details kosten.
  • Einstellungen prüfen: In Messengern und Cloud-Backups lässt sich die Qualität oft einstellen, etwa „HD“ statt „Standard“ oder „Originalqualität“ statt „Speicherplatz sparen“.
  • Komprimierung ist nicht nur schlecht: Für Vorschaubilder und schnelles Teilen ist sie sinnvoll. Wichtig ist nur, dass irgendwo das Original liegt.

Mit Filmriss

Laut FAQ bekommt ihr eure Bilder bei Filmriss im Original, „nicht verkleinert und nicht neu komprimiert“. In der Galerie seht ihr schnelle Vorschauen, beim Download die Originaldateien (Funktionen). Wie sich das von einer Chatgruppe unterscheidet, zeigt der Vergleich mit der WhatsApp-Gruppe; weitere Tipps stehen in Fotos von Gästen sammeln.

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