Kurz erklärt
JGA steht für Junggesellenabschied – bei Frauen auch Junggesellinnenabschied. Kurz vor der Hochzeit feiert die Braut oder der Bräutigam mit dem engsten Freundeskreis, in der Regel getrennt vom Partner. Typisch sind gleiche T-Shirts mit Sprüchen, eine Verkleidung für die Hauptperson, kleine Aufgaben und Spiele. Ein bekannter Klassiker: Die Braut oder der Bräutigam verkauft mit einem Bauchladen Kleinigkeiten an Passanten (Wikipedia: Junggesellenabschied).
Foto: Photographe EVJF GREG / Unsplash
Im deutschsprachigen Raum dauert ein JGA meist einen Tag, im englischsprachigen Raum ziehen sich „Stag“ und „Hen“ Partys oft über ein ganzes Wochenende. Organisiert wird er klassischerweise von Freunden oder den Trauzeugen, inzwischen bieten auch Agenturen fertige Pakete an. Feiern vor der Hochzeit gab es schon in der Antike; die heutige Form mit Mottoshirts und Kneipentour hat sich seit den 1980er-Jahren verbreitet und den Polterabend vielerorts teilweise abgelöst.
Beispiel
Sarahs Freundinnen planen ihren JGA in Köln. Morgens gibt es ein gemeinsames Frühstück, nachmittags einen Workshop und eine Liste mit Aufgaben: ein Foto mit einem Straßenmusiker, ein Selfie mit einem anderen JGA, ein Gruppenbild am Rhein. Abends geht es essen und tanzen. Jede Freundin fotografiert mit dem eigenen Handy – und am nächsten Tag fragen sich alle, wer das beste Bild vom Tag eigentlich hat.
Worauf ihr achten solltet
- Die Hauptperson im Blick behalten: Fragt vorsichtig nach, was sie mag und was gar nicht geht. Nicht jede Braut will einen Bauchladen, nicht jeder Bräutigam eine Verkleidung.
- Budget früh klären: Sammelt die Kosten pro Kopf vorher ein und sagt offen, was enthalten ist. So sagt niemand aus Geldsorgen ab.
- Aufgaben mit Augenmaß: Gute Aufgaben bringen die Gruppe zum Lachen, ohne Fremde zu nerven. Ideen findet ihr in JGA-Aufgaben und JGA-Ideen für Männer.
- Fotos und Privatsphäre: Nicht jeder Schnappschuss gehört in die große Familiengruppe. Klärt, wer welche Bilder sehen darf, bevor ihr sie teilt.
- Fotos an einem Ort: Verabredet vorher, wie ihr die Bilder sammelt, damit sie nicht auf zwölf Handys verstreut bleiben.
Mit Filmriss
Bei Filmriss legt ihr ein Event an und teilt den Link oder QR-Code vorab mit der Gruppe. Alle fotografieren im Browser auf denselben Film, ohne App und ohne Konto. Weil niemand die Bilder vorher sieht, wird auch nichts heimlich gelöscht – die Galerie öffnet sich am nächsten Morgen für alle. Mehr dazu auf der Seite Filmriss für den JGA.
