Kurz erklärt
Ein Fotolimit begrenzt, wie viele Bilder jemand machen kann. Bei einer analogen Einwegkamera ergibt sich das von selbst, weil der Film nur eine bestimmte Zahl an Aufnahmen hat. Die Begrenzung sorgt dafür, dass man bewusster auslöst, statt zwanzig Mal dasselbe Motiv zu knipsen.
Bei Filmriss überträgt das Fotolimit dieses Prinzip aufs Handy. Laut Funktionen hat jeder Gast einen Film mit 1 bis 50 Aufnahmen, voreingestellt sind 15. Der Gastgeber stellt die Zahl beim Anlegen des Events ein. Da es keine Vorschau und kein Löschen gibt, zählt jede Aufnahme.
Foto: Soweto Graphics / Unsplash
Beispiel
Bei einem 30. Geburtstag mit 40 Gästen stellt die Gastgeberin 10 Fotos pro Person ein. Die Gäste überlegen kurz, bevor sie abdrücken, und am Ende gibt es eine Auswahl, die man gern durchschaut, statt Hunderter fast gleicher Bilder.
Worauf ihr achten solltet
- Ein eher niedriges Limit macht jede Aufnahme wertvoller, ein höheres passt zu langen Feiern.
- Erklärt das Limit kurz bei der Begrüßung oder auf der Tischkarte, damit niemand seinen Film in der ersten Stunde verbraucht.
- Kombiniert das Fotolimit mit einer Fotoaufgabe, wenn ihr bestimmte Motive sehen wollt.
