Glossar · Kader 35 von 41

Save the Date

Ein Save the Date ist eine frühe Vorab-Nachricht an Gäste, die Datum und Ort einer Hochzeit oder Feier ankündigt, damit sie sich den Termin freihalten. Die eigentliche Einladung mit allen Details folgt später.

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So fühlt sich der Morgen danach bei Filmriss an: Bis zum Reveal sieht niemand ein Bild, dann alle gleichzeitig.

Kurz erklärt

„Save the Date“ ist Englisch und heißt so viel wie „Halte dir den Termin frei“. Gemeint ist eine kurze Karte, Mail oder Nachricht, die Gäste lange vor der eigentlichen Einladung über das Datum einer Feier informiert. Der englische Begriff ist auch im deutschsprachigen Raum gebräuchlich – vor allem bei Hochzeiten, aber auch bei runden Geburtstagen oder Firmenjubiläen.

Schlichte Hochzeitskarten mit Blumen auf einem Tisch Foto: Micah & Sammie Chaffin / Unsplash

Ein Save the Date muss wenig enthalten: eure Namen, das Datum und den Ort – oft reicht die Stadt oder Region, die genaue Location kann noch offen sein. Dazu der Hinweis, dass die Einladung folgt. Das US-Hochzeitsportal The Knot empfiehlt, Save the Dates etwa sechs bis acht Monate vor der Hochzeit zu verschicken, bei Hochzeiten im Ausland oder an Feiertagswochenenden eher acht Monate vorher. Früher als ein Jahr sei meist zu früh, weniger als vier Monate vorher lohne sich ein Save the Date kaum noch (The Knot).

Beispiel

Mia und Jonas heiraten im August am Bodensee. Im Dezember verschicken sie eine Postkarte mit einem Foto vom See, ihren Namen, „15. August – Lindau“ und dem Satz „Einladung folgt“. Die Freunde aus Hamburg buchen sofort Urlaub, die Tante aus Kanada plant ihren Flug. Im März kommt die richtige Einladung mit Uhrzeit, Location, Zusageschluss und Hotelliste.

Worauf ihr achten solltet

  • Nur an Gäste, die wirklich eingeladen werden: Wer ein Save the Date bekommt, rechnet fest mit einer Einladung. Die Gästeliste sollte also stehen, bevor ihr verschickt.
  • Datum sicher fixieren: Verschickt erst, wenn Standesamt oder Location bestätigt sind. Ein verschobenes Save the Date sorgt für Chaos.
  • Kurz halten: Datum, Ort, Namen, „Einladung folgt“ – mehr braucht es nicht.
  • Digital oder auf Papier: Beides ist üblich. Eine Mail ist schnell, eine Karte hängt länger am Kühlschrank.
  • Ein Wiedererkennungszeichen: Viele Paare nutzen schon auf dem Save the Date ein Foto oder eine Gestaltung, die sich später auf Einladung und Tischkarten wiederfindet. Wenn ihr Gästefotos per QR-Code sammeln wollt, hilft der Beitrag QR-Code für Hochzeitsfotos bei der Planung.

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